Marseille wurde um 600 v. Chr. von den Griechen am Golfe du Lion gegründet und ist heute die größte französische Hafenstadt, Verwaltungssitz des Departements Bouches-du-Rhone, Hauptstadt der Region Provence-Côte d'Azur und Kulturelles und wissenschaftliches Zentrum Südfrankreichs. Marseille war auf Grund des Hafens bereits in der Antike ein strategisch bedeutender Punkt. Heute kommen viele Flüchtlinge aus Nordafrika hier an. Die Stadt ist mittlerweile durchaus von der Kultur dieser Flüchtlinge geprägt. So entstand hier beispielsweise eine neue Hip Hop Richtung und in einigen Restaurants wird arabisch gekocht.
Marseille bietet dem Besucher auch einige Sehenswürdigkeiten. So ist die Kirche Nôtre Dame de la Garde auf jeden Fall einen Besuch Wert. Sie steht leicht erhöht auf einem Hügel, so dass man von hier einen herrlichen Ausblick auf die Stadt genießt. Das Château d'If liegt auf einer Insel vor Marseille und ist das französische Alcatraz. Heute strömen zahlreiche Touristen auf die ehemalige Gefängnisinsel, die zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Der gigantische Hafen kombiniert mediterranes Flair mit modernem Handel. Im älteren Teil des Hafens gibt es einige nette Cafés und Restaurants.
(c) comvos online medien GmbH, 08.01.2008, sam.